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Das Aus von Unitymedia: Vodafone stampft die bekannte Marke ein

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  • kudok
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    • 05.04.2008
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    Das Aus von Unitymedia: Vodafone stampft die bekannte Marke ein

    Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia teilt sich nach der Übernahme durch Vodafone ein Schicksal mit Kabel Deutschland, die Marke wird eingestellt. Vor allem in den westlichen Teilen des Landes war der Kölner Provider mit mehr als 7 Millionen TV-, Telefon- und Internet-Kunden bekannt.

    Mit dem Slogan "Ein Netz, eine Marke, ein Tarif" fällt der prominente Internetanbieter Unity­media der Markenstrategie des neuen Besitzers Vodafone zum Opfer. Nach der Übernahme der Kabelnetze von Liberty Global für 18,4 Milliarden Euro im Juli 2019, verschwindet die Marke nun sieben Monate später vom Markt. Bereits Ende Januar gab man in den sozialen Netzwerken bekannt, ab dem heutigen 17. Februar 2020 offiziell nur noch über die Kanäle von Vodafone zu kommunizieren.

    Vodafone feiert die Markenumstellung mit neuen Tarifen
    Wurden in den vergangenen Wochen bereits viele örtliche Unitymedia-Shops mit einem Vo­da­fone-Anstrich versehen, dreht der in Deutschland marktführende Kabel-Internet-Provider jetzt auch der bisherigen Webseite den Hahn zu und leitet diese auf den Online-Shop von Vodafone weiter. Zudem gab man in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt, mit dem heu­ti­gen Tag weitere 5,5 Millionen Haushalte mit Kabel-Anschlüssen für Gigabit-Ge­schwin­dig­kei­ten zu versorgen. Insgesamt sollen nun für mehr als 17 Millionen Kunden in allen 16 Bundesländern die hohen Transferraten zur Verfügung stehen.

    Gleichzeitig startet Vodafone mit seinem neuen GigaCable Max-Tarif durch, der für Neu- und Bestandskunden zum Preis von monatlich 39,99 Euro erhältlich ist und 1.000 MBit/s im Down­stream anbietet. Auch Geschäftskunden pro­fi­tie­ren von den reduzierten Preisen. Die Option Business GigaCable Max erhält man ab sofort für 49,99 Euro (netto) pro Monat. Ein Ta­rif­wech­sel oder die Beauftragung eines neuen Vertrags mit einer Laufzeit von 24 Monaten ist zu diesen Konditionen allerdings nur bis zum 5. April 2020 möglich.


    Bericht bei WinFuture


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